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Traditionen
Wenn wir von Kalabrien und von Sellia Marina sprechen, kann man nicht umhin als von den volkstuemlichen religioesen Gebraeuchen sprechen, die immer etwas Magisches in sich haben.
Alcune credenze ancora vive posano le loro basi proprio sulla Magia Simpatica o sulla Magia Omeopatica, derivanti dai riti pagani greco-latini e a volte in religioni pagane ancora più antiche per poi mescolarsi con i riti cristiani. Ad esempio, alcuni sono ancora convinti che una pietra di salgemma, tenuta in casa, allontani il malocchio.
Einiges vom heute noch lebendigen Volksglauben geht auf die "magia simpatica" oder auch auf die "magia omeopatica" zurueck, die wiederum ihren Ursprung in heidnischen,griechisch-roemischen Riten hat - manches hat sogar seinen Ursprung in noch aelteren heidnischen Religionen – um sich dann mit den christlichen Gebraeuchen zu vermischen.Zum Beispiel sind manche Menschen auch heute noch davon ueberzeugt, dass ein Salzstein im Haus den "boesen Blick" fern haelt.
Mancher glaubt, dass in der Dreikoenigsnacht ( fuer andere ist es in der Weihnachtsnacht ) den Tieren die Sprache zurueck gegeben wird, in Erinnerung an die Urzeiten der Welt ,und das ist noch nicht alles.
Die Planzen tragen neue Fruechte, Oel fliesst in den Fluessen, Honig aus den Quellen, Gegenstaende verwandeln sich in Gold und Perlen. Es ist aber jedem verboten ,etwas zu hoeren und zu sehen, die strafe waere der Tod.
Der Brauch, sich zwischen Weihnachten und Ephifanias gegenseitig zu beschenken geht dagegen auf die Zeit der Saturnfeste zurueck,die wiederum in Erinnerung an die Erscheinung des Saturn in Latium gefeiert wurden.
Tief verwurzelt im Kalabresen ist auch seine Beziehung zu Feuer und demnach zum Kamin.In vielen Doerfern ist der Gebrauch des Kamins Sitte – zum Teil aus oekonomischen Gruenden, aber hauptsaechlich aus Gruenden der Gemuetlichkeit.
Die Heiden glaubten,dass das Feuer goettliche Kraefte hat.Feuer war fuer sie Leben und Licht,sodass sie sogar dachten ,dass sich die Goetter in der Zeit der Sonnenwende in Form des Feuers zeigten. Die Christen haben, wie ueblich, auch diesen Brauch uebernommen , indem sie die goettlichen Erscheinungen dem Weihnachts- und Osterfest zuschrieben. So ist es noch heute Brauch, an Weihnachten oder am Silvesterabend einen Holzstoss zu entzuenden.
Dieser Holzstoss brennt die ganze Nacht, ohne dass jemand neues Holz dazu gibt .Man laesst der Natur ihren Lauf. Die unverbrannten Holzscheite dieses heiligen Feuers wurden aufbewahrt, weil man glaubte, dass sie Gewitter und Stuerme fern halten wuerden.
Andere wichtige Feste sind :"Festività del Santo Patrono, San Nicola di Bari" ( Fest des Heiligen Patron, San Nicola di Bar) am 27. Mai,
die liturgische Begehung der ‘Sacra Cena’ ( Letztes Abendmal ) mit einem Passionsspiel,
die "Confrunta" an Ostern und andere Patronsfeste der Stadtviertel.
( La Madonna del Carmine, am 16 Juli in Uria, La Madonna del Rosari, am 7. Oktober in Calabricata und Sant' Antonio, am 13.Juni in Feudo De Seta